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Eine zweite Quotenregelung gilt für behinderte Arbeitnehmer. Gemäß Artikel 71 des Sozialgesetzbuches IX müssen Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten einen Anteil von 5 % an behinderten Arbeitnehmern beschäftigen. Aktuelle öffentliche Daten über die Quote liegen nicht vor. Im Jahr 2013 beschäftigten etwa 76 % aller Unternehmen mindestens einen behinderten Menschen, in der Regel erreichten nur große Unternehmen die Quote von 4,6 % oder mehr. Die Geldbußen für Nichteinhaltung (etwa ein Viertel aller Betriebe zahlen lieber eine Geldbuße als eine behinderte Person) finanzieren die öffentlichen Lohnzuschläge für Arbeitgeber, die Behinderte beschäftigen (FAZ vom 13.12.2013). Darüber hinaus wird die bezahlte Ausbildungszeit auch durch Betriebsvereinbarungen von Arbeitgebern und Betriebsräten gewährt. Diese Form wird am häufigsten im öffentlichen Sektor und in großen Unternehmen umgesetzt. Nach dem Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) sind in Betrieben mit fünf oder mehr Beschäftigten alle Arbeitnehmer (mit Ausnahme der leitenden Angestellten) berechtigt, an Betriebsratswahlen teilzunehmen oder Betriebsratsmitglieder zu werden. Dazu müssen sie kein Gewerkschaftsmitglied sein. Während der Betriebsrat Über mitbestimmungsrechte sowie Mitberatungs- und Informationsrechte in Sozialen und Gesundheits- und Sicherheitsfragen hat, erstrecken sich diese Rechte nicht auf Tarifverträge (es sei denn, die Vereinbarung erlaubt es dem Betriebsrat ausdrücklich, sich mit solchen Themen zu befassen). Die katholische und die protestantische Kirche und ihre Institutionen, Sozialverbände und privaten Einrichtungen fallen nicht unter das Arbeitsrecht, sondern das Kirchenrecht.

Die Arbeitnehmer können individuell beschließen, Gewerkschaftsmitglieder zu werden, haben aber kein Streikrecht. Die Löhne werden einseitig in Absprache mit den Arbeitnehmervertretern festgelegt. Die Arbeitnehmervertretung ist nach den Arbeitnehmervertretungsgesetzen der Deutschen Evangelischen Kirche (MVG) und der katholischen Kirche (Personalvertretungsordnungen, MAV) geregelt. (2) Im Rahmen der Aufgabenverteilung (Artikel 46) kann der Bürgermeister einzelne Befugnisse an die stellvertretenden Bürgermeister oder nach Anhörung an ein Mitglied des Gemeinderats und in Derlaufenden Verwaltung an einen Gemeindebediensteten übertragen; Jede andere Versetzung auf einen Mitarbeiter bedarf auch der Zustimmung des Gemeinderats Grüngürtel München: Die Unterstützung der städtischen Landwirtschaft in München Gesetzliche Dreierstellen sind im deutschen System selten. Im Falle der Verlängerung eines branchenübergreifenden Tarifvertrags arbeiten die Arbeitsminister mit einem sektoralen zweiteiligen Lohnausschuss zusammen. Artikel 5 des Tarifgesetzes sieht vor, dass das Bundesarbeitsministerium in Zusammenarbeit mit einem von drei Gewerkschaftsvertretern und drei Vertretern der Arbeitgeberseite eingesetzten Lohnausschuss eine Branchenvereinbarung für allgemeinverbindlich erklären kann. Seit 2009 enthält das Entsendegesetz eine ähnliche Regelung in Bezug auf Erweiterungsmechanismen. Wo es dich gibt, spielt der Betriebsrat eine wichtige Rolle bei der Beilegung von Streitigkeiten, bevor er vor Gericht kommt. Einzelne Arbeitnehmer sowie Betriebsräte und Gewerkschaften haben das Recht, einen Fall vor Gericht zu bringen.